Einst gehörte die antispeziesistische Tierrechtsbewegung zu den großen Reformbewegungen. Während aber etwa die antisexistische Frauenrechtsbewegung phänomenale Fortschritte feiert, hat der politische Stellenwert der Tierrechtsbewegung ständig abgenommen. Damit dürfen wir uns nicht abfinden, denn Tierrechte sind der mögliche Hebel für die Überwindung des allgegenwärtigen Speziesismus, der willkürlichen Diskriminierung aufgrund der Spezies. Anstatt Tierrechte fallenzulassen oder obskuren Sektierern zu überlassen, sollten die Gründe, warum es die Tierrechtsbewegung so schwer hat, analysiert werden – um auf dieser Basis einen neuen Anlauf nehmen zu können.
Haben erst einmal die absurden Sprüche über „kleinbäuerliche Strukturen“, „bio“, „öko“, „artgerecht“, „bewußt essen“, „regional genießen“,„Respekt vor Tieren“ usw. die Wahrheit vollends verdeckt – dann ist es zu spät.