Tierrechte: Wider den Speziesismus

So wie wir erkannt haben, dass Hautfarbe und Geschlecht für die Gewährung grundlegender Rechte belanglos sind, so sollten wir auch erkennen, dass die Spezies hierfür belanglos ist: Warum sollte man jemanden ausbeuten und quälen dürfen, weil er zu einer anderen Art gehört? Gleicher Schmerz ist gleich schlecht, egal ob er von Weißen, Schwarzen, Männern, Frauen, Kindern oder Tieren erlebt wird. Die Ausbeutung und Diskriminierung aufgrund der Spezies, der Speziesismus, ist genauso falsch wie Rassismus und Sexismus.

ISBN 978-3741222252

 

Tierethik: 10 Gründe für einen anderen Umgang mit Tieren

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Zu dieser Erkenntnis gelangte Albert Schweitzer in der Folge eines Offenbarungserlebnisses, das er 1915 am Ogowefluß in Gabun hatte. An diese Worte mußte ich an einem viel weniger exotischen Ort denken – im Salzburger „Bräustübl“: Eine Biene war in meinen Bierkrug gefallen und fast ertrunken. Ich rettete sie mit einem Blatt, setzte sie auf die sonnenbeschienene Gartenmauer und beobachtete, wie sie sich langsam erholte. Die einfache Erkenntnis „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“ gilt im Urwald wie im Biergarten. Einfache Regeln reichen meist, um uns zu sagen, was wir sollen.

ISBN 978-3735779526

 

Vegan soll keine Religion sein: Für eine realistische Ethik

Wem Tiere am Herzen liegen, muß eine vegane Welt wollen: eine Welt, in der Tiere nicht mehr deshalb gequält und getötet werden, damit die Menschen ihr Fleisch, ihre Milch, ihre Eier, ihr Fell usw. konsumieren oder nutzen können. Haupthindernis für eine vegane Welt sind die Veganer selbst, genauer: die „Religions-Veganer“. Ihnen geht es in Wirklichkeit nicht mehr primär um die Tiere, sondern um das eigene psychische Gleichgewicht. Für „Religions-Veganer“ ist Veganismus identitätsstiftendes Merkmal, Vegansein Lebenshilfe und Ersatzreligion. Sobald ihre rigiden Vegan-Definitionen in Frage gestellt werden, reagieren „Religions-Veganer“ mit Aggressionen und Ängsten. Diese Veganer sind die Achillesferse der Tierrechtsbewegung.

ISBN 978-3732287604

 

Tierrechte: Modetrend oder Moralfortschritt?

Waren Tierrechte eine bloße Modeerscheinung oder werden sie einmal so selbstverständlich sein wie Menschenrechte? Die sogenannte „Vegetarismus-Debatte“ um die Bücher „Tiere essen“ (Jonathan Safran Foer) und „Anständig essen“ (Karen Duve) hat ein Klima geschaffen, das wenig Raum für Tierrechte läßt: weniger Fleisch, besseres Fleisch, Bio-Fleisch – aber fast nie: kein Fleisch. Grundsätzliche ethische Überlegungen sprechen andererseits für den generellen Verzicht auf das Tiere-Töten zwecks Fleisch-Essens. Wir stehen an einem Scheideweg.

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ISBN 978-3848223091

 

Schopenhauers Pudel: Warum unsere Liebesobjekte austauschbar sind

Schopenhauers Erläuterungen zur Liebe sind äußerst erhellend: Dinge, die einem vorher völlig unverständlich waren, etwa die ungeheure Kraft und Macht, mit der uns die Liebessehnsucht verfolgt, bekommen plötzlich eine plausible Erklärung. Eines bleibt freilich vorerst weiterhin rätselhaft: Wie kommt es zu den merkwürdigen, abgehobenen Inhalten unserer Liebesphantasien? Der Schlüssel zum Verständnis liegt in der „unendlichen Seligkeit“, die uns die Vereinigung mit dem Liebesobjekt verheißt.

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ISBN 978-3848258413

 

Digitale Höllenfahrt: Zum Katastrophenpotential virtueller Kommunikation

Es war also ein „Fehlalarm“. Die Liebe entzündete sich nicht an einem realen „Auslöserobjekt“, an einem attraktiven Menschen, sondern an einer menschlichen Attrappe. Die Liebe war ein digitales Artefakt.

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ISBN 978-3844818819

 

Leben, Lieben, Leiden: Aphorismen

Karlheinz Deschner über das Buch: „Soviel sensible Ehrlichkeit, soviel Radikalität. Und, ja, welcher Trost gerade bei aller Trostlosigkeit! Ich bin sehr beeindruckt. Auch von der Widmung: ‘Den ärmsten Opfern menschlicher Dummheit und Gemeinheit – den Tieren.‘ Und hätte überhaupt nicht wenig davon selbst gern geschrieben. Zum Beispiel: ‘Wer glaubt, die Welt verbessern zu können, ist ein Narr. Wer es nicht versucht, ein Verbrecher.‘“

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ISBN 978-3844816860

 

 

Leichenschmaus: Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung

Fleischkonsum bzw. Vegetarismus sind mittlerweile mediale Themen. Ihre Diskussion erfolgt aber vor allem unter den Stichworten Ernährung, Gesundheit, Bio, Umwelt und Klima. Der ethische bzw. tierethische Aspekt fehlt fast völlig. Diese Neuauflage soll dazu beitragen, wieder diejenigen ins Blickfeld zu rücken, um die es beim Thema Fleisch vorrangig gehen sollte: die zig Milliarden Tiere, die jährlich für unseren Gaumenkitzel leiden und sterben müssen.
„Leichenschmaus“, erstmals 1993 erschienen und inzwischen ins Französische und Japanische übersetzt, gilt als wichtigstes deutschsprachiges Tierrechtsbuch.

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ISBN 978-3844872644

 

Der Verrat des Menschen an den Tieren

Das Buch enthält in sich abgeschlossene Texte um die Themen: Terror gegen Tiere; Einheit der Ethik; Strategien für Tierrechte. Diese Abfolge repräsentiert Inhalt und Programm: Wir üben gegenüber Tieren eine welthistorisch beispiellose Schreckens- und Terrorherrschaft aus. Diese steht in krassem Widerspruch zu jeglicher Ethik und zu allen unseren moralischen Prinzipien. Diesen Skandal möchte dieses Buch aufdecken und einen Beitrag zu dessen Beseitigung liefern. Und zwar dadurch, daß wir Tieren jene Rechte zugestehen, die sie brauchen, um ein würdiges und ihren Interessen entsprechendes Leben zu führen.

ISBN 978-3909067060

 

Freude, schöner Götterfunken: Glück zwischen Schmerz und Tod

„Lebenserfahrung ist etwas, das man hat, wenn man es nicht mehr braucht.“ Ziel dieses Buches ist es, den Wirklichkeitsgehalt dieses Wortes für den Leser etwas zu verringern: „Seine Lektionen“ anstatt ausschließlich durch eigenen Schaden auch durch fremde Erfahrung zu lernen, ist zweifellos die vorteilhaftere Alternative. Alles hängt davon ab, daß wir rechtzeitg wenigstens einige Fehler erkennen, um nicht alle Fehler bis zum Schluß zu machen. Nur dann können wir des bescheidenen Glücks, das auf Erden möglich ist, teilhaftig werden.

ISBN 978-3833497056

 

Die Ethische Weltformel: Eine Moral für Menschen und Tiere

Gibt es eine ethische Weltformel? Ist vielleicht die „Goldene Regel“ der lange gesuchte Stein der Weisen, die Essenz aller Ethik? Auch wenn aus philosophisch-methodologischer Perspektive vielleicht Skepsis angebracht ist, so ist sicherlich der uns allen bekannte Satz „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu“ eine praxistaugliche und unkomplizierte Regel, die gerade durch ihre Einfachheit und Verständlichkeit besticht und in den meisten real vorkommenden Situationen angewendet, zu einer durch und durch moralischen Entscheidung führt. Dieser einfach zu verstehende moralische Imperativ ist für alle Menschen, die moralisch leben wollen, ein ideales und in der Wirksamkeit kaum zu überbietendes Abwägungsinstrument.

ISBN 978-3909067046

 

Tiere haben Rechte

Niemand kann heute noch behaupten: „Tiere sind nicht wichtig, die kommen in der Philosophie überhaupt nicht vor“. Doch ohne ständige Überzeugungsarbeit wird sich die Erkenntnis, dass Tiere Rechte haben, in der Praxis nicht durchsetzen. Als Teil dieser Überzeugungsarbeit versteht sich dieses Buch. In ihm zeigt der Autor, dass die gängigen Argumente, die das Recht des Menschen auf den uneingeschränkten Gebrauch von Tieren verteidigen wollen, nicht haltbar sind. Im ersten Teil des Buches widerlegt der Autor Standardargumente der Tierrechtsgegner aus allen Bereichen des menschlichen Umgangs mit Tieren. Im zweiten Teil kommen bedeutende Persönlichkeiten aus zwei Jahrtausenden zum Thema „Tierrechte“ zu Wort.

ISBN 978-3891311189